Was sagt FiR (Fairway in Regulation) aus?

Ein Fairway gilt beim FiR (Fairway in Regulation) dann als "getroffen, wenn der Ball nach dem Abschlag an einem PAR 4 oder PAR 5 Loch auf dem Fairway zur Ruhe kommt. 

Trifft ein Ball das Fairway, rollt dann aber ins Semirough, ist es kein "Fairwaytreffer" der in die FiR Statistik eingeht.

Bei der Berechnung des FiR Prozentsatzes werden also die Fairwaytreffer durch die Anzahl der PAR 4 und 5 Bahnen geteilt. 

Bei PAR 3 Bahnen kann kein Fairway getroffen werden, auch wenn es dort ein Fairway gibt.

Pros treffen im Schnitt 60,9% der Fairways auf PAR 4 Löchern. Bei PAR 5 Löchern ist die Quote etwas niedriger. Hier treffen Tourspieler nur 58,8% der Spielbahnen.

Wichtig dabei zu wissen ist, dass ein Fairwaytreffer als solches noch keine Aussage über die Qualität des Schlages macht, da dieser Bewertung die Länge des Schlages außer Acht lässt. Ein 300m Drive, der im Semirough liegt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einem 160m Abschlag auf die Mitte der Spielbahn vorzuziehen.

Daher empfehlen wir, neben der FiR-Stats, vor allem die SG-Werte (Strokes Gained) vom Tee anzusehen. Bei dieser Berechnung werden sowohl die Länge des Schlages als auch die Lage des Balles berücksichtig.

de_DE